Ivan Rakitic für die Schweizer Nati aufgeboten

Ivan Rakitic wurde von Köbi Kuhn für das nächste Nati Testspiel gegen Australien aufgeboten. Neben dem Hauptgrund, dass er diese Nomination mehr als verdient hat, reagiert so Köbi Kuhn auf die abwerbe Versuche von Kroatien. Kroatien hätte Ivan Rakitic gerne in Ihrem Team und haben Ihn ja auch prompt für den nächsten Ernstkampf aufgeboten. Und genau das liegt auch das Problem. Denn selbst wenn Ivan Rakitic das Aufgebot der Schweizer Nati annimmt, kann er bis er 21. ist den Verband noch wechseln. Dies weil die Schweiz bis zur EM keine “Ernstkämpfe” bestreiten kann und Testspiele reichen nicht um einen Spieler an einen Verband zu binden. Anders sieht es bei Kroatien aus, die müssen sich noch für die EURO 08 qualifizieren und könnten somit Ivan Rakitic 1 min. spielen lassen und er könnte nicht mehr zurück.

Denke Ivan Rakitic wird keine überstürzte Entscheidung treffen. Ich befürchte aber, dass der Seilziehen um Ivan Rakitic noch länger dauern könnte. Und wer weiss, vielleicht lässt er sich nach einer gewissen Zeit wirklich überzeigen für Kroatien zu spielen. Schliesslich spielt er ja täglich mit Petric zusammen, der ja das Angebot von Kroatien auch angenommen hat.  Ich würde mir wünschen, dass Ivan Rakitic weiter für die Schweiz spielen wird! Es wäre ein weiterer herber Verlust für die Schweizer Nati.

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  • Eine Reaktion zu “Ivan Rakitic für die Schweizer Nati aufgeboten”

    1. Pöiler

      Fakt ist, Rakitic hat sich für Kroatien entschieden, das ist sein gutes Recht.
      Fakt ist, er hat die Ausbildung in der Schweiz genossen. Fakt ist, die Schweiz hat ihm ermöglicht das zu werden was er jetzt ist (ein guter Fussballer) mehr nicht!
      Fakt ist, es ist Charaktersache, wie er sich entschied!
      Fakt ist auch und da bin ich überzeugt, wenn ich als Doppelbürger im Ausland leben würde und hätte die Chance für die Nationalmannschaft des Landes zu spielen, in dem ich aufwuchs und das mir die Ausbildung ermöglichte, würde ich mich bestimmt für dieses Land entscheiden. Ich denke, so denken die meinsten Schweizer und das ist unser gutes Recht!

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