Skandal Verfahren gegen Zürcher Polizei eingestellt

Vielen ist er leider noch zu gut in Erinnerung, der 04.12.2004. 427 FCB Fans wurden in Zürich Altstetten von der Zürcher Polizei verhaftet, als sie an den Auswärtsmatch gehen wollten. Das Entsetzten und das Geschrei war auf beiden Seiten gross. Doch, dass diese Aktion absolut übertrieben und unter alles S** war, da waren sich fast alle Parteien einig. Sogar die Zürcher Polizei gestand Fehler ein. Nun hat aber die Zürcher Staatanwaltschaft, die Aktion als Rechtsmässig abgestempelt und das Verfahren von vielen betroffen Fans gegen die Zürcher Polizei eingestellt. Was soviel heisst, dass wir wohl in Zukunft mit weiteren solchen Aktionen rechnen müssen. Ich finde es eine absolute Frechheit, ja sogar ein Skandal, dass die Polizei da einfach einen Freibrief bekommt um willkürlich Menschen zu verhaften und das im grossen Stil, egal ob Minderjährig oder nicht. Noch schlimmer, wenn der Polizei dein Gesicht nicht gefällt, kannst du verhaftet werden. Wäre ich mit meiner schwarzen Jacke im Zug gewesen wäre, wäre ich auch sofort verhaftet worden und zwar nur wegen der Jacke. Obwohl ich absolut noch nie negativ aufgefallen bin an einem Match. Ich hoffe möglichst viele Fans gehen in Berufung und gewinnen diese dann auch. Ansonsten steuern wir langsam auf einen Polizeistaat zu und Fussballfans werden zu Staatsfeinden Nr. 1, oder sind wir das nicht schon :-(

Für weitere Details könnt Ihr euch den 7vor7 Bericht von telebasel ansehen.

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  • Eine Reaktion zu “Skandal Verfahren gegen Zürcher Polizei eingestellt”

    1. gebsn

      Kann mich nur anschliessen. Wer angesicht der Verhaftung von über 400 Fans und dem daraus ergangen Resultat von gerade mal einer Handvoll von Verfahren (meiner Kenntnis nach va. wegen Drogenbesitz und anderem Kleingemüse), der Inhaftierung von Minderjährigen (ohne Benachrichtigung der Eltern), WC-Verbot und anderen Schikanen von verhältnismässigem Einsatz schwadroniert, hat seine Aufgabe als Staatsanwalt nicht ganz begriffen. Es ist zu hoffen, dass die Fans und die Anwältin Manuela Schiller rekurieren, damit dieser Skandal vor einem Gericht behandelt werden muss.

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